Das Schulprogramm der Josefschule

 

 

Wozu diese Info?

 

Viele Dinge sind in den meisten Grundschulen gleich:

Sie haben die gleichen Fächer, die gleiche Stundenzahl usw.

Trotzdem hat jede Schule ihre eigenen Besonderheiten, ihr eigenes pädagogisches Profil. In dieser homepage soll aufgeführt werden, was Leben und Lernen in unserer Schule ausmacht und was auf die Kinder in ihrer Grundschulzeit zukommt. 

Für die Eltern ist sie eine Orientierungshilfe, um sich für eine Schule zu entscheiden und vermittelt einen ersten Einblick in unsere Grund­schule. Darüber hinaus zeigt sie auf, wie Eltern am Schulleben teilnehmen können.

 

.............WURZELN.......

 

Die Josefschule wurzelt in einer fast 200-jährigen Geschichte. Wie in einem Spiegel lassen sich gesellschaftliche Höhen und Tiefen, Hoffnungen, Veränderungen und Umbrüche in dieser Geschichte lesen.

Den Namen Josefschule bekam die Schule in Anlehnung an die katholische Pfarrgemeinde St. Josef, die eng mit unserer Schule verbunden ist.

Nach dem zweiten Weltkrieg wurde 1945 die Josefschule eine katholische Be­kenntnisschule. Auf der Grundlage des katholischen Menschenbildes gibt die Landesverfassung Eltern und Lehrern die Möglichkeit, die Kinder ihrer religiösen Weltanschauung gemäß gemeinsam zu erziehen. Im Jahre 1968 wurde in NRW die Volksschule aufgehoben und in die heutige Grund- und Hauptschule unterteilt. Seitdem ist die Josefschule eine vierjährige Grundschule, ,,die für alle gemeinsame Grundstufe des Bildungswesens.." (so §1 Verordnung über den Bildungsgang in der Grundschule).

Nahe dem Rhein gelegen, mit gelegentlichen Kellerüberflutungen, ,,schwimmt" die Josefschule auf der Welle ortständiger Tradition, symbolisiert durch den Schriftzug Beuel.

Gleichzeitig ist der Fisch ein uraltes Symbol des Lebens und der Fruchtbarkeit. Neben anderen Symbolen wurde er von den ersten christlichen Gruppen als geheimes Erkennungszeichen benutzt.

 

Dr. Theo Röse, der das Emblem entworfen hat, wünscht unserer Schule:

 

"Möge unser Fisch Josefschule auf der Basis des Glaubens und der heimatverbundenen Erziehungstradition fröhlich und erfolgreich weiterschwimmen und weiterhin auch schwierige Zeiten unbeschadet überdauern."

 

Auch bauliche Maßnahmen zeigen eine sich ändernde Einstellung zum Kind. So wurden 1977/78 die Turnhalle und 1980 die sog. Sandoase (Spielanlage auf dem Schulhof) errichtet. Ohne diese Einrichtungen wäre eine ganzheitliche Erziehung für Körper, Geist und Seele nicht realisierbar.

1985 wurde an einigen Beueler Grundschulen der Schulversuch "Gemeinsamer Unterricht für behinderte und nichtbehinderte Kinder in der Grundschule des Stadtbezirks Bonn-Beuel" gestartet. Seitdem werden an der Josefschule Kinder mit einem sonderpädagogischen Förderbedarf unter Beteiligung und Beratung von Sonderschul-pädagoginnen unterrichtet.

Seit dem Frühjahr 1997 hat für unsere Schule das Computerzeitalter begonnen. In den Klassen stehen PCs, die das Lernen der Schüler und Schülerinnen sowohl im Förderunterricht als auch in offenen Unterrichtsformen wie Wochenplan oder Freiarbeit unterstützen und ergänzen sollen.

Im Mai 2003 wurde der Geschicklichkeitsparcours auf dem Schulhof eingeweiht. Er ist eine Spende des Vereins der Freunde und Förderer der KGS Josefschule Bonn-Beuel e.v.. So können die Kinder weitere Bewegungsmöglichkeiten nutzen. Im Rahmen der neuen Schulhofgestaltung wurden verschiedene Spielfelder zur aktiven Pausengestaltung aufgemalt.

Im Frühling 2005 wurde der neue Betreuungsraum eröffnet, der sich nun unter der Turnhalle befindet. Die Betreuung der Kinder ist zwischen 8.00 Uhr- 12.00 Uhr gewährleistet.

Außerdem wurde eine Kletterwand on einem Bereich unter der Turnhalle erbaut und eine Beueler Künstlerin hat mit den Kindern der Josefschule die Fassaden des Schulgebäudes bemalt.

Im Sommer 2005 erhielt das Treppenhaus unseres Hauptgebäudes einen farbenfrohen Neuanstrich. In Eigeninitiative der Eltern  wurden zudem ein Großteil der Klassen neu gestrichen.

 

ZIELE DER GRUNDSCHULE

 

Die Grundschule hat das Ziel, alle Kinder im entsprechenden Alter bei allen ihren persönlichen Unterschieden und Voraussetzungen bestmöglich zu fördern.

Die Kinder sollen

  • ihre Persönlichkeit entwickeln,
  • ermutigt werden, das zu erreichen, was in ihnen steckt: d.h. ihre
    körperlichen, seelischen und geistigen Kräfte trainieren, ihre   
    musischen und praktischen Fähigkeiten entfalten,
  • in ihrer kindlichen Wissbegier unterstützt und gefördert werden.

Das sind große Aufgaben, die auf die Lehrerinnen und Lehrer und auch auf die Eltern zukommen.

Um sie zu verwirklichen, müssen sich alle Beteiligten ständig bemühen, die Schule für die Kinder kindgemäß und ideenreich zu gestalten. Darüber hinaus ist und versteht sich

die JOSEFSCHULE als KATHOLISCHE GRUNDSCHULE

Jede Erziehung folgt - bewusst oder unbewusst - einem bestimmten Welt- und Menschenbild. In der Josefschule ist dieses Welt- und Menschenbild geprägt von der katholischen Tradition. Eltern, die ihr Kind der katholischen Schule anvertrauen, stellen die Frage: Welches Ziel verfolgt diese Schule?

Für alle Schulen in NRW gilt als verbindlich:

,,Ehrfurcht vor Gott, Achtung vor der Würde des Menschen und Bereitschaft zu sozialem Handeln zu wecken, ist vornehmstes Ziel der Erziehung." (Artikel 7 der Verfassung für das Land NRW)

Diese Vorgaben bedingen und durchdringen sich gegenseitig:

Für uns als katholische Bekenntnisschule erhält diese dreifache Zielsetzung folgende Konkretisierungen:

So verstehen wir unter "Ehrfurcht vor Gott":

 

  • Gott als den Schöpfer, Sinn und Ziel unseres Lebens begreifen,
  • uns Gottes Liebe anvertrauen und daraus Kraft schöpfen, denn wir sind wertvoll so wie wir sind,
  • den eigenen Glauben mit Menschen feiern und Möglichkeiten der Verehrung Gottes  kennenlernen.

 

Daraus erwächst die Möglichkeit eines friedlichen Miteinanders. So verstehen wir unter "Achtung vor der Würde des Menschen":

 

  • aufmerksam und sensibel werden für eigene und fremde Probleme lernen, andere Meinungen zu tolerieren und einander mit unseren Stärken und Schwächen anzunehmen,
  • in Streitfällen Schuldeingeständnisse ermöglichen und Formen der Verzeihung und Versöhnung einüben.

 

Auf dieser Grundlage eines friedlichen und gerechten Miteinanders wollen wir versuchen, beim Kind die Bereitschaft zu sozialem Handeln zu wecken:

 

  • staunen lernen über die Welt als Gottes Schöpfung und sie als Geschenk und Aufgabe verstehen,
  • Verantwortung in der Klassen- und Schulgemeinschaft übernehmen,
  • kennenlernen, wie andere Kinder auf dieser Erde leben und sich für ihre Belange interessieren und einsetzen.

 

Wenn Eltern und Lehrer/innen den katholischen Glauben als gemeinsame Grundlage und Ziel ihrer Erziehung ansehen, bleibt ihr Kind in lebenswichtigen Fragen, z.B. nach den Geheimnissen von Leben und Tod vor extrem unterschiedlichen Antworten bewahrt. So ermöglicht die katholische Bekenntnisschule eine ganzheitliche christliche Erziehung katholischer Prägung.

 

Und wie ist es mit den Kindern, die einer anderen oder gar keiner Glaubensgemeinschaft angehören? 

 

Da in der Bekenntnisschule Eltern und Lehrer/innen ihre eigene Überzeugung ernst nehmen und zu leben versuchen, achten sie auch die Überzeugung der anderen. Jedes Kind - unabhängig von seiner Religionszugehörigkeit - findet Aufnahme an der Josefschule, wenn seine Eltern mit der Grundhaltung und der Praxis der katholischen Erziehung einverstanden sind.

Liebe Eltern!

Bitte schicken Sie im Krankheitsfall Ihres Kindes eine SMS auf unser Schulhandy mit dem Namen und der Klasse Ihres Kindes!

 

Die Schulhandynr. lautet:

0151/15743428

Das steht demnächst an:

 

28.09.17     19.30h

             Schulpflegschaftssitzung

 

02.10.17   bewegl. Ferientag

       OGS und Schule geschlossen

 

03.10.17   Tag der dt. Einheit

           schulfrei/OGS geschlossen

Wir sind eine JeKits-Schule

Die Bürgerstiftung Bonn engagiert sich an unserer Schule mit dem Projekt

Wir arbeiten in verschiedenen Klassen mit TuWaS!

(Technik und NaturWissenschaften an Schulen)-Kisten für entdeckendes Lernen:

An unserer Schule unterstützen Lernpaten der

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